Dekanat Rheingau-Taunus

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Rheingau-Taunus zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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Offene Kirchen im Dekanat Rheingau-Taunus

Kirchen offen zu halten ist einfach und anspruchsvoll zugleich. Einfach ist es, weil die Kirchengebäude in der Regel vorhanden sind und als Glaubenszeugnis zugänglich sind, in ihrer Gestaltung vom christlichen Glauben erzählen und mit einer offenen Tür eine einladende Geste verbunden ist, die allen Vorüber-kommenden signalisiert:
Hier bist du willkommen!

Anspruchsvoll ist es je nach Standort und Lage zu entscheiden, ob die Kirche einfach geöffnet werden kann oder ob es sinnvoll und notwendig ist, einen Kreis von Menschen mit der Aufgabe zu betrauen in der geöffneten Kirche anwesend zu sein. Anspruchsvoll ist es, die Kirche ansprechend zu gestalten, so dass sie zu Gebet und Meditation einlädt und den Raum als Glaubenzeugnis wirken lässt.

(c) DekanatMartin-Luther-KircheMartin-Luther-Kirche, Bad Schwalbach

Die Geschichte hat Bad Schwalbach uns zwei Kirchen beschert: die 1471 erbaute Martin- Luther- Kirche, das älteste Bauwerk der Stadt, und die 1740 von reformierten Christen erbaute Reformationskirche, die seit September 2005 renoviert und umgebaut wurde.
Beide Kirchen befinden sich in der Adolfstraße. Die Martin- Luther- Kirche in der Adolfstraße 145 und die Reformationskirche in der Adolfstraße 34

Die Martin- Luther-Kirche
hat ihren gotischen Baustil im Chorraum und durch den hoch aufragenden Turm bewahrt. Aus vorreformatorischer Zeit stammt der gotische Tabernakel im Chorraum, in dem ursprünglich Brot und Wein aufbewahrt wurden. Ein großes Epitaph (Grabdenkmal) zeigt den Ritter Johann Gottfried von Berlichingen, einen Enkel des berühmten Götz. Er starb hier 1588 während einer Kur. - Eine kunsthistorische Besonderheit sind die sog. Grisaille- Bilder, eine Grau- in- grau- Malerei von 1651 mit Darstellungen aus dem Lebens- und Leidensweg Jesu. Im Jahr 1992 wurde eine historische Stumm- Orgel von 1846 eingebaut. Sie erklingt zu Gottesdiensten und Konzerten.

Die Martin-Luther- Kirche ist in der Regel am Mittwoch, Freitag und Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr für stille Andacht geöffnet. Da die Öffnung der Kirche durch ehrenamtliche Mitarbeiter erfolgt, ist es gut, wenn auswärtige Besucher zur Besichtigung einen Termin vereinbaren.

(C) DekanatReformationskirche spiegelt sich in GlasfassadeReformationskirche spiegelt sich in Glasfassade

Anschrift:
Adolfstr. 34
65307 Bad Schwalbach
www.ekswa.de

montags bis freitags - 10:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags -16:00 bis 18:00 Uhr (In den hessischen Sommerferien nur auf Anfrage)

Anschrift:
Kirchstraße 2a
61479 Glashütten

Geöfnet jeden 1. Sonntag im Monat ab 10:30 Uhr.
Darüberhinaus kann bei Interesse der Schlüssel im Gemeindehaus abgeholt werden: 06174-61071

(c) EiseleEvangelische Kirche HeftrichEvangelische Kirche Heftrich

In der Urkunde des Limburger Stiftsarchivs von 1234 wird die Heftricher Kirche zum ersten Mal erwähnt. Von ihr sind nur die kleine Bronzeglocke des heutigen Geläuts und ein hölzerner Opferstock aus dem Jahre 1600 erhalten geblieben. Sicher war sie kleiner als die heutige Kirche, doch weiß niemand, wann sie erbaut wurde und wie sie ausgesehen hat. Auch über das kirchliche Leben in Heftrich gibt es aus jener Zeit keine Unterlagen, denn die alte Pfarrchronik und die Kirchenbücher sind in den Wirren des 30jährigen Krieges verlorengegangen. Aus der oben erwähnten Urkunde erfahren wir nur noch, daß um 1234 Kuno von Reifenberg der Sohn des Ritters Kuno von Reifenberg (Rifenberch) Pfarrer im Heftrich war, was auch Rückschlüsse auf die Bedeutung der Pfarrei zulaßt. Zu ihr gehörten neben Bermbach auch die Orte Kröftel und Oberems. Erst im Jahre 1612 kamen Kröftel und Oberems zum Kirchspiel Oberrod. Weitere Informationen zur Geschichte der Pfarrkirche.

Unser Geläut bei hr4 anhören!

Anschrift:
Langgasse 25
65510 Idstein-Heftrich

Die Kirche ist tagsüber geöffnet. 

(c) DekanatUnionskirche IdsteinUnionskirche Idstein

Eine ungewöhnliche Kirche

 Die großen Säulen und Arkadenbögen aus Marmor, die Spruchtafeln an den Brüstungen mit den kunstvoll mit Goldfarbe geschriebenen Texten, darüber Wände und Decke bedeckt mit farbkräftigen Bildern: Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein festlicher Saal. Erst wenn Kanzel und Altar im Chorraum wahrgenommen werden erkennt man, dies ist auch eine Kirche. Das entspricht dem Willen des Bauherrn. Seine Kirche sollte ein Festsaal sein und dieser wiederum sollte als Kirche erkennbar sein. Alle Formen und aller Schmuck dieses Raumes haben dem hier verkündigten Wort Gottes zu dienen: Mit Säulen und Arkaden ist die Gestalt der Kirche angelehnt an die Basilikaform früher Kirchen und erinnert damit an Tradition und Überlieferung christlichen Glaubens seit Urtagen.

Anschrift:

Platz der Nassauischen Union 1
65510 Idstein
www.ev-kirche-idstein.de

 

In der Regel ist unsere Kirche tagsüber ab ca. 9.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die Kirche bei Gottesdiensten, Trauungen, Konzerttagen und Vorbereitungstagen zu Konzerten nicht besucht werden kann. Sollten Sie von weitem anreisen, empfiehlt es sich daher, unser Gemeinebüro (gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de) zu kontaktieren. Neben den Stadtführungen werden auch von uns Führungen angeboten. Bitte wenden Sie sich hierzu an Jörg Fried (j.fried@ev-kirche-idstein.de).

EKHN/WeiseEvangelische Kirche KröftelEvangelische Kirche Kröftel

Ab dem 12./13. Jahrhundert löst sich Kröftel kirchlich von Schlossborn und wird aus Heftrich betreut. Alle kirchlichen Handlungen fanden in Heftrich statt. Die Leichenzüge zum Friedhof nahmen ihren Weg über den "Totenweg". Man kann annehmen, dass sich um 1500 eine Kapelle in Kröftel befand, da der Flurname "im heiligen haus" (heutiger Turnplatz) auf den damaligen Standort hinweist. Während des 30-jährigen Krieges wurden die Glocken der Kapelle von Hungernden entwendet und verkauft. Später wurde die schon baufällige Kirche durch den Krieg vollkommen zerstört. 1699 wurde Ersatz geschaffen, indem man Glocken in das Backhaus (heutiges Rathaus) hing und dort Gottesdienste feierte. 1703 wurde eine neue Kirche eingeweiht. Lesen Sie mehr...

Die Kirche ist am Wochenende geöffnet.

Evangelische Kirche Limbach

(c) WeiseEvangelische Kirche LimbachEvangelische Kirche Limbach

Der Goldschatz
Die Limbacher Kirche ist ein Schmuckstück. Schon früh gehörte die Gemeinde zu Strinz, hatte aber eine eigene Kirche. Im Jahr 1744 musste diese durch einen Nachfolgebau ersetzt werden, weil sie baufällig geworden war.
Bei den Bauarbeiten ereignete sich einer der spektakulärsten Goldfunde unserer Gegend. Denn unter dem Boden der alten Kirche fand man einen veritablen Goldschatz, der die Finanzierung der neuen Kirche zu Limbach weitgehend abdeckte.
Auch in der Kirche zu Limbach erklingt eine besondere Domorgel: 1709 von Marcander für die Mauritisuskirche in Wiesbaden gebaut, kam sie 1804 nach Limbach und wurde mit einem Kredit finanziert.

Adresse:
Hauptstraße
65510 Hünstetten-Limbach

Die Kirche ist geöffnet vom Reformationstag bis zum Ewigkeitssonntag von 9 Uhr bis 20 Uhr.

(C) DekanatChristuskirche NiederseltersChristuskirche Niederselters

Die Christuskirche wurde erst in den 60er Jahren gebaut. Prägend für diese kleine und gemütliche Kirche sind die bunten Kirchenfenster und der dunkle Altarraum.

Adresse:
Evangelische Christuskirche Niederselters
Münsterer Straße 16
65618 Selters-Niederselters

Öffnungszeiten: täglich 9 Uhr bis 17 Uhr

(c) DekanatFenster der Liebfrauenkirche OberauroffFenster der Liebfrauenkirche Oberauroff

Auf einem bruchsteingefassten Felsvorsprung stand schon 1160 eine Kapelle. Sie gehörte zu einer "VILLA UREFO", die Erzbischof Arnold von Mainz dem Benediktinerkloster Schlüchtern abkaufte. 1215 wird diese Kapelle erstmals baulich beschrieben: "Sie zeigt einfache romanische Formen, ein kleines Rundbogenfenster an der Nordseite und eine rundbogige Tür an der Südseite." 1360 wird die zur "VILLA UREFO" gehörende Kapelle erstmals als Pfarrkirche belegt...Links neben der Liebfrauenkirche lädt ein gotisches Labyrinth zum Verweilen, Meditieren und Beten ein.

Die Liebfrauenkirche ist täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet

Kirchengemeinde/EiseleEvangelische Kirche OberrodEvangelische Kirche Oberrod

In Oberrod steht der Ortskern Niederemser Straße und Rodigstraße rund um die evangelische Kirche unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde 1755 auf einer Anhöhe anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Der annähernd quadratische Saalbau mit verschiefertem Giebelreiter mit Zwiebelhaube ist im Innenraum mit einer flachen Spiegeldecke über einem Stuckgesims ausgestattet. Auch die weitere Ausstattung stammt wohl aus der Bauzeit: Die dreiseitige Empore und eine Kanzel mit bemalten Schnitzmotiven zentral an der Altarwand. Erbaut: Grundstein 25. Juli 1755,  Einweihung vor dem 16. 2. 1758,  Architekt: unbekann.

Wer die Kirche betritt, wird gleich von dem relativ schmalen Gang aufgenommen, der sich vorn am Altar zu einem kleinen Platz weitet. Plätze laden ein sich zu versammeln; laden ein, etwas miteinander zu begehen. Zugleich vermitteln Plätze das Gefühl von Freiheit.  Wozu sich Menschen hier versammeln können, zeigen die Schnitzereien an der Kanzel: Ähren und Trauben, Oblate und Kelch erinnern an die Feier des Abendmahls.  Der Platz am Altar sagt also etwas aus über die Feier des Abendmahls: Diese Feier will uns versammeln und miteinander verbinden. Im gemeinsamen Empfang des Sakraments, erfahren wir, daß wir wie mit unserem Herrn so auch miteinander zusammengehören. Ob wir deshalb zum Abschluss mit einem freundlichen Blick in die Runde der Versammelten einander bestätigen könnten: Ja, Jesus verbindet uns miteinander. Wir gehören zusammen? Zugleich erleben wir auch Freiheit: Wenn der Kelch zu uns kommt, hören wir das Wort 'für dich vergossen zur Vergebung der Sünden'. Es bedeutet Befreiung; Befreiung von alter, niederdrückender Last. Jesus lässt uns nicht von sich trennen. Der freie, für uns geöffnete Raum am Altar betont es. Nicht das ist entscheidend, wer wir sind. Entscheidend ist, wozu wir durch die Liebe Jesu werden. Und wie für uns so gilt es auch für die anderen. Menschen, die unsere Kirche zum ersten Mal sehen, sprechen oft von der besonderen Atmosphäre, die ihr innewohne. Ob das zusammenhängt mit diesem freien Platz, der uns einlädt, Jesu liebevolle Nähe zu feiern? (Eckart Seifert)

Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

(c) WeiseEvangelische Kirche RüdesheimEvangelische Kirche Rüdesheim

Rüdesheim gilt als Tor zum Mittelrhein und Weltkulturerbe, hier steht die Evangelische Kirche, die 1855 erbaut wurde.

Anschrift:

Langstraße 6
65385 Rüdesheim am Rhein

Die Kirche ist täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

(c) KirchengemeindeOrgel in Strinz-TrinitatisOrgel in Strinz-Trinitatis

Der goldene Gockel
In Strinz- Trinitatis, also dem "Strinz der Dreieinigkeit", steht die älteste unserer Kirchen.
Ursprünglich als Wehrkirche mit massivem Turm im 12. Jahrhundert angelegt, kann man heute noch die Schießlöcher für die Verteidigung sehen.
Stolz sind wir, dass der historische Turm im Jahr 2002 wieder errichtet wurde und der goldene Gockel nun wieder weithin grüßt.
Der jetzige spätgotische Chor wurde um 1500, das breite barocke Schiff mit seiner durch ein Gemälde der Trinität geschmückte Tonne nur wenig später erbaut.
Besonders freuen wir uns an manch kleinem baulichen Detail und der herrlichen Schöler Orgel von 1820.

Anschrift:
Kirchbergstraße
65510 Hünstetten-Strinz-Trinitatis

Die Kirche ist täglich geöffnet vom 1. Advent bis Silvester, von 9 Uhr bis 20 Uhr.

(c) DekanatEvangelische Kirche WallbachEvangelische Kirche Wallbach

Goldiges Kirchlein
Das kleine Kirchlein im Zentrum von Wallbach stammt aus dem Jahre 1753 und ist der Nachfolgebau einer kleinen, dem Hl. Valentin geweihten Kapelle von 1425. Zunächst direkt an Strinz angeschlossen, gehörte die Wallbacher Gemeinde seit 1609 zu Limbach und hatte dort nicht nur einiges Gestühl, sondern auch einen eigenen Eingang.

Anschrift:
Kirchgasse
65510 Hünstetten-Wallbach

Geöffnet vom Aschermittwoch bis zum Ostersamstag von 9 Uhr bis 20 Uhr.

(c)Christuskirche WalsdorfChristuskirche Walsdorf

1156 Benediktiner Kloster auf dem Felsen über dem Goldenen Grund.
1250
Erwähnung des Benediktinerinnen Klosters.
1393
Erste urkundliche Erwähnung einer Gemeinde, die sich um eine bessere gottesdienstliche Versorgung in ihrer Kapelle bemüht. Walsdorf gehört pfarramtlich zu Camberg.
1540
Walsdorf wird lutherisch und erhält einen eigenen Pfarrer.
1608
Umwandlung des Klosters in einen Damenstift für Adlige.
1644
Kirche und Ort werden im 30 jährigen Krieg niedergebrannt.
1652-
1663 Wiederaufbau der Kirche mit Holztonnengewölbe von Veit Graf, in dessen Zentrum die Rosette mit den 6 Hauptstücken des Kleinen Katechismus  Martin Luthers  und Hochaltar aus dem Kloster.
1658
Kreuzigungsgruppe und Kanzel werden gestiftet von Maria Dorothea Ochs aus Frankfurt (2008   350Jahre!).
1832
Renovierung der Kirche mit Entfernung des Hochaltars; Marmoraltar von 1832 wird durch einen aus Sandstein ersetzt.
1966
Renovierung der Kirche und Restauration der Malereien an der Decke und den Emporen.
1971
Die Kirche erhält einen neuen Taufstein.
1993
Die Kirche erhält im Rahmen des Festes „600 Jahre kirchliches Leben“ den Namen „Christuskirche“.

Anschrift:
Kirchgasse 2
65510 Idstein

Die Christuskirche ist mittwochs von 9:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

(c) DekanatEvangelische Kirche WehenEvangelische Kirche Wehen

Informationen zur Kirche gibt es bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_Wehen

Die Kirche ist einmal im Monat samstags geöffnet. Termine finden Sie auf der Homepage: ev-kirche-wehen.de

(c) DekanatKirchenfenster BleidenstadtKirchenfenster Bleidenstadt

St. Peter auf dem Berg wird urkundlich erstmals 1276 erwähnt. Während die Kirche des seit dem 8. Jahrhundert bestehenden Klosters Ferrutius den Mönchen vorbehalten war, war die Kirche auf dem Berg für das Volk bestimmt.

Mit der Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg 1530 wurden auch in St. Peter auf dem Berg evangelische Gottesdienste gefeiert. St. Ferrutius, mittlerweile zu einem Rittestift umgewandelt, blieb mit den umliegenden Gehöften katholisch, übte aber bis ins 18. Jahhrundert das Patronat aus und durfte somit über die Einsetzung neuer evangelischer Pfarrer mitbestimmen. Zugleich musste das Stift aber auch Unterhaltsleistungen an die Pfarrer zahlen.

Lesen Sie mehr unter: http://bleidenstadt-born.ekhn.de/startseite/wo-wir-sind/kirche-st-peter-auf-dem-berg.html

Anschrift:
Kirchstraße
65232 Taunusstein-Bleidenstadt

Die Kirche ist sonntags bis Ende September von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

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