Dekanat Rheingau-Taunus

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EKHN-Pfarrer an Spitze von Diakonie-Einrichtung

Markus Eisele wird neuer Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung

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Pfarrer Markus Eisele steht an der Spitze einer der ältesten diakonischen Einrichtungen in Deutschland. Ab Februar ist er Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf. Am Sonntag (28.1.) wurde er in Heftrich verabschiedet.

EKHN/privatMarkus EiseleMarkus Eisele

Pfarrer Markus Eisele ist ab 1. Februar Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf. Der 49 Jahre alte evangelische Theologe aus den Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel im Rheingau-Taunus-Kreis steht dann an der Spitze einer der ältesten diakonischen Einrichtungen in Deutschland mit über 2.000 Beschäftigten.

Eisele blickt gespannt auf die kommende Aufgabe: „Seit vielen Jahren liegen mir diakonische Themen am Herzen. Gemeinsam mit den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte ich mich nun mit ganzer Kraft an die Seite derer stellen, die dank der Graf Recke Stiftung ihr Leben meistern. Darauf freue ich mich sehr.“

Elf Jahre war Markus Eisele Pfarrer in Heftrich und Bermbach. Er erinnert sich noch gut an die Anfänge:

"Es war das Beste was mir passieren konnte: Ich traf auf einen Kirchenvorstand, der einen echten Aufbruch in der Gemeinde wollte, der offen war für Neues und mit dem zusammen so vieles möglich war. Zusammen haben wir viel bewegt. Und dieser Geist ist auf die Gemeinde übergesprungen. Es wurde deutlich, dass es so viele Menschen gibt, die bereit waren und sind, sich für die Kirche, für die Gemeinde, für den Glauben zu engagieren. "

Zum Abschied sagte Markus Eisele: „Wir können wir auf gute Jahre zurückschauen. Noch nie haben so viele in unserer Gemeinde mitgearbeitet und Verantwortung übernommen!  Gemeinsam haben wir erlebt, was Gottes gute Botschaft heute ganz konkret für unser Leben bedeutet. In Gottesdiensten, Angebote für alle Altersgruppen und vielen Aktivitäten ist Gottes Wort lebendig geworden. Mit Projekten haben wir Verantwortung übernommen für unser Gemeinwesen. So kann es auch künftig mit Schwung weitergehen.“

Er sei sehr zuversichtlich, dass die Gemeinden - so gut wie man aufgestellt sei - schnell einen Pfarrer oder eine Pfarrerin als Nachfolger für ihn finden. In der Zeit bis dahin sind Vakanzpfarrer Axel Mette und Vikarin Antonia von Vieregge für alle ansprechbar.

 

Hintergrund

Markus Eisele studierte in Marburg und Heidelberg Evangelische Theologie und Slavistik. Nach dem Vikariat in der Nähe von Frankfurt am Main arbeitete er zunächst für eine Kommunikationsagentur und später als Geschäftsbereichsleiter für Online- und Gemeindekommunikation sowie die Fastenaktion der EKD „7 Wochen Ohne“ für das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), das Medienhaus der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). In dieser Zeit war er zugleich ehrenamtlicher Pfarrer der im im Rhein-Main-Gebiet gelegenen Kirchengemeinde Hattersheim.

Von 2006 bis 2017 arbeitete Eisele als Gemeindepfarrer mehrerer Gemeinden im hessischen Idsteiner Land und als Diakoniepfarrer des Dekanats Rheingau-Taunus. Zudem war er als Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniestation Idsteiner Land gGmbH, Mitglied des Verwaltungsrats des regionalen Diakonischen Werks Rheingau-Taunus, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins und der Stiftung Pflege Idsteiner Land sowie Mitglied von Gremien der Diakonie Hessen tätig.

Der dreifache Familienvater hat an der Fern-Universität Hagen Betriebswirtschaft studiert, einen Abschluss als Fundraising-Manager (FA) sowie einen Master in DiakonieManagement des Instituts für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement Bethel.

Die Graf Recke Stiftung ist eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands. 1822 gründete Graf von der Recke-Volmerstein ein »Rettungshaus« für Straßenkinder in Düsselthal. Heute arbeiten über 2.000 Mitarbeitende in den drei Geschäftsbereichen der Graf Recke Stiftung und betreuen fast 3.800 Menschen – vom Säugling bis zum Senioren.

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