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Pfingstbotschaft des Kirchenpräsidenten

Pfingsten: „Keine Mauern und Zäune errichten“

EKHNGottesdienstbesucher mit LuftballonsGute Stimmung während des Pfingst-Gottesdienstes unter freiem Himmel

Pfingsten lädt zur Verständigung zwischen Menschen ein - das hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident in seinem Wort zum Fest hervorgehoben. Volker Jung predigt am Montag auf dem Römerberg bei der großen Feier in der Stadt zu 500 Jahren Reformation open air.

EKHNVolker JungVolker Jung

Darmstadt, 2. Juni 2017. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat zum bevorstehenden Pfingstfest an Politik und Bürger appelliert, stärker für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft einzutreten. Von der biblischen Botschaft gehe der Aufruf aus, sich allen zuzuwenden und niemanden auszugrenzen, erklärte der leitende evangelische Geistliche am Freitag (2. Juni) in Darmstadt. „Damit verträgt es sich überhaupt nicht, Mauern und Zäune zu errichten, um Menschen in Not abzuweisen. Damit verträgt sich auch nicht, sich in irgendeiner Weise diskriminierend über andere zu stellen. Schon gar nicht im Namen christlicher Werte“, so Jung.

Verschiedenheit der Menschen achten

Gott lade nach christlicher Überzeugung „alle an einen Tisch ein, was auch immer sie für sich selbst glauben und denken“, sagte Jung. Es sei für Christinnen und Christen Aufgabe, diese Einsicht „in diese Welt hineinzutragen: Gottes Einladung, seine Freundlichkeit und seine Liebe“. Dazu gehöre es auch, dass Menschen verschieden sein und bleiben könnten. Die Pfingstgeschichte erzählt nach Jung auch von der Verschiedenheit der Menschen und davon, dass es dennoch möglich ist, einander zu verstehen.

Gutes ökumenisches Miteinander fördern

Diese Einsicht sei mit Blick auf andere Religionen und christliche Konfessionen „ein gutes Bild für das Pfingstfest im Jahr des 500. Reformationsjubiläums“. In diese Sinne gehe es darum, Gott um den Willen, die Kraft und den Geist für  „ein gutes ökumenisches Miteinander in unseren christlichen Konfessionen, ein gutes Miteinander im Zusammenleben der Religionen und Weltanschauungen und ein friedliches Miteinander in unserem Land und in dieser Welt“ zu bitten. 

Fest in Frankfurt mit Kirchenpräsident

Jung wird am kommenden Pfingstmontag, 5. Juni; um 11 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg auf einer Open-Air-Bühne beim Festgottesdienst zu 500 Jahren Reformation predigen. Er wird dort die biblische Geschichte vom großen Mahl (Lukas 14,16-24) zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen machen. Die evangelische Kirche feiert anschießend rund um den Römerberg das Jubiläum. Neben einem umfassenden Kultur- und Musikprogramm, der größten Mittagstafel Hessens sowie zahlreichen Aktionen wird es bis 19 Uhr auch Live-Schaltungen zu Partnerkirchen auf dem gesamten Globus geben. Gäste können ihre Eindrücke und Kommentare zudem in sozialen Netzwerken mit dem Hashtag  #Frankfurt500 versehen, die dann auf einem Großbildschirm auf der Bühne präsentiert werden. Mehr Informationen: www.frankfurt-feiert-reformation.de

Hintergrund Pfingsten

An Pfingsten erinnern Christinnen und Christen an die besondere Bedeutung des Heiligen Geistes. Der Begriff Pfingsten geht dabei auf die griechische Bezeichnung „der Fünfzigste“ (pentekoste) zurück, was auf die Zeit des Festes nach Ostern anspielt. Der biblischen Überlieferung nach sandte Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist zu den Menschen und so dass sie sich sogar über Sprachgrenzen hinweg verstehen konnten. In Erinnerung an die in der Bibel (Apostelgeschichte, Kapitel 2) geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes gilt Pfingsten auch als Ursprung der Kirche. 

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