Dekanat Rheingau-Taunus

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Gemeinschaft

Spontane Segelfreizeit mit Fehlalarm

(c) DekanatGute Stimmung bei der SegelfreizeitGute Stimmung bei der Segelfreizeit

Lange war aufgrund der Pandemie kaum an Freizeiten zu denken, auch weil das Evangelische Dekanat die Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen sehr ernst nimmt. Als endlich wieder Angebote möglich waren, setzte Dekanatsjugendreferentin Britta Nicolay diese kurzerhand in die Tat um. Geplant war eine viertägige Segelfreizeit an den Bodensee. „Die kurzfristige Planung von einer Freizeit machte das besondere Erlebnis überhaupt möglich“, sagt Britta Nicolay.

14 Jugendliche sowie vier Betreuerinnen und Betreuer starteten nach nur drei Wochen Planungszeit mit drei Kleinbussen an den Bodensee zum Zeltcamp am Campingplatz des Vereins für sozialpädagogisches Segeln e.V.

„Die Vorfreude auf ein Stückchen ‚Normalität‘ auf Erholung, Action und auch ein bisschen Bildung war riesig, nicht nur bei den Jugendlichen“, erzählt die Dekanatsjugendreferentin.

Bereits auf der Hinfahrt entstand eine tolle Gemeinschaft. „Die Stimmung unter den Jugendlichen war entspannt und harmonisch“, berichtet Giorgina Berta, die als Betreuerin mit dabei war. Sie wurde sogar noch besser, als die Jugendlichen erfuhren, dass sie noch am selben Abend auf den Kutter gehen können. „Natürlich mit Skipper, der den Jugendlichen das Segeln fachmännisch beibringen sollte“, so Gemeindediakonin Ulrike Schaffert.

Die Gesundheit der Gruppe hatte stets oberste Priorität, auch beim Hygieneschutzkonzept. So musste zur Abfahrt ein negativer Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein durfte, vorgelegt werden und auch am Camp wurden regelmäßig Schnelltests durchgeführt. So war es selbstverständlich, dass das Krisenmanagement der Dekanatsjugend in Gang gesetzt wurde, als es am zweiten Tag einen Verdachtsfall gab.

 

Das Krisenmanagement sah in diesem Falle vor, dass die betreffende Person von der Gruppe isoliert und sofort nach Hause gebracht wird. Ebenso alle anderen Teilnehmenden. „Das Verständnis und die Bereitschaft nach so kurzer Zeit alles zusammen zu packen und nach Hause zurück zu fahren war überwältigend“, berichtete Betreuer Felix Kaminsky. Der Verdachtsfall entpuppte sich dann nach einem PCR-Test als Fehlalarm“, sagte Britta Nicolay erleichtert.

 

Dennoch: Die kurze Zeit am Bodensee habe eindrucksvolle Erinnerungen hinterlassen. „Am besten hat mir die Übung `Mann über Bord` gefallen“, erzählt die 15-jährige Anjolie lachend. Segeln lasse ein besonderes Gemeinschaftsgefühl entstehen, weil alle mit anpacken, aufeinander achten, und miteinander arbeiten müssen. „Während es auf dem Kutter bei den Nachtfahrten eher entspannter zuging, wurde es auf den kleineren Jollen richtig actionreich“, weiß der 13-jährige Lukas zu berichten. Neben all dem ermöglichte die Segelfreizeit der Evangelischen Jugend den Jugendlichen einfach mal durchzuatmen, zu entspannen, etwas Neues kennenzulernen und Evangelische Kirche auf eine neue Art erleben.

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