Dekanat Rheingau-Taunus

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Neutrale Flüchtlingsberatung

Seit Oktober 2015 hat das Dekanat Rheingau-Taunus (damals noch die Dekanate Bad Schwalbach und Idstein) zusammen mit dem Diakonischen Werk Rheingau-Taunus zwei Stellen für neutrale Flüchtlingsberatung geschaffen.

Schwerpunkt sind die Beratung von Flüchtlingen zum Asylverfahren und zur wirtschaftlichen Integration (Praktikum, Ausbildung, Arbeit).

Nicht lange reden, sondern anpacken und helfen“

Der Zuzug von Flüchtlingen in unsere wohlhabende Region am Rande des Rhein-Main-Gebietes ist eine Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen wollen. Gleichzeitig haben wir zum Ziel, dass diese Veränderung historischen Ausmaßes in Deutschland unsere Gesellschaft nicht polarisiert,“ so die Devise im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus.
Vielmehr sei man aufgerufen, jetzt die Werte zu leben, die uns als Protestanten wichtig sind: Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Freiheit. „Nicht PEGIDA schützt das christliche Abendland sondern Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen, Notunterkünften, Gemeinschaftseinrichtungen und - nach Anerkennung - in täglicher Nachbarschaftshilfe ihr Wissen, ihre Zeit, ihre materiellen Mittel und ihre Grundüberzeugungen mit den Flüchtlingen teilen“, betont Präses Patricia Garnadt.
Die Kirchengemeinden gehören mit den Kommunen und anderen Initiativen zu den Motoren in der aktiven Flüchtlingsarbeit. „Die Gemeinschaft der vielen Vereine, Konfessionen und Gruppierungen, die gemeinsam an einem Strang in dieser Sache ziehen, ist überaus erfreulich“, erklärt Präses Rainer Löll.
Jetzt sei es wichtig, den Menschen zu helfen und sie schnellstmöglich zu integrieren, die hier ankommen. Und nicht lange zu diskutieren, warum diese Menschen flüchten und ob das gerechtfertigt sei. „Nicht lange reden, sondern anpacken und handeln“, heißt deshalb die pragmatische Devise erklärt Präses Patricia Garnadt.

Neue Stellen geschaffen

Viele ehrenamtliche Mitarbeitende berichten, dass die Begegnung mit einzelnen Flüchtlingen ihr persönliches Bild verändert hat, wissen die Aktiven in der Flüchtlingsarbeit. „Da kommen (meist) junge Menschen, die ihr Leben in Deutschland in die Hand nehmen und gestalten wollen und sind sie dankbar für die Hilfe die ihnen von Staat und Ehrenamtlichen zuteil wird." So ermutigen die beiden Präses der Dekanate Patricia Garnadt und Rainer Löll die vielleicht noch zögerlichen Menschen in der Region, sich einer der zahlreichen Asylkreise tatkräftig anzuschließen. Wir brauchen viele Kompetenzen, um Flüchtlinge sprachlich, beruflich und persönlich zu integrieren. Dabei kann dieses gemeinsame Anpacken der „Kitt“ sein, der unsere Gesellschaft tatsächlich zusammenhält.

Probleme, wie der lange Weg vom Analphabetismus in ein Arbeitsverhältnis, Kriminalität, Missbrauch des Asylrechts reden die Verantwortlichen dabei nicht klein. „Sie dürfen aber nicht das dominierende Element in der jetzigen persönlichen Haltung zur aktuellen Flüchtlingskrise sein!“, warnen Löll und Garnadt.

Neue Stellen in der Flüchtlingsberatung geschaffen und weiter ausbauen

Das Diakonische Werk Rheingau- Taunus und die beiden Evangelischen Dekanate haben deshalb zu den bereits existierenden Hilfen jetzt zwei Stellen für neutrale Flüchtlingsberatung geschaffen, die dem regionalen Diakonischen Werk angegliedert ist. Olaf Löhmer (Schwerpunkt Idstein) und Michael Büsken (Schwerpunkt Bad Schwalbach) haben bereits ihre Tätigkeiten aufgenommen.

Die hauptamtliche Unterstützung durch Kreis, Kommune und Fachleute z.B. in der neutralen Flüchtlingsberatung oder durch Fortbildung der Flüchtlingshelfer im Diakonischen Werk muss sukzessive ausgebaut werden als Investition in die Zukunft und zur Absicherung des bürgerschaftlichen Engagements. "Ora et labora" ist so aktuell wie lange nicht mehr. Dekan Klaus Schmidt und Dekanin Birgit Hamrich sowie Claudia Kohlhaas, Leiterin des regionalen Diakonischen Werkes Rheingau Taunus, haben höchsten Respekt vor der Bewältigung der komplexen Aufgaben der facettenreichen Themen in der Flüchtlingsarbeit. Sie bedanken sich bei allen Haupt- und ganz vielen hoch engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern. Kirche ist eine der wichtigen Impulsgeberinnen in der Bearbeitung dieser neuen Aufgaben in unserem Land und gleichzeitig Ansprechpartnerin für die Sorgen und Ängste ihrer Kirchenmitglieder. Sie sind aufgerufen, nach Antworten und Lösungen, Trost und Zuspruch zu suchen bei den Pfarrpersonen und Kirchenvorständen vor Ort sowie in den Dekanatsleitungen Bad Schwalbach und Idstein.

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Region Bad Schwalbach

Michael Büsgen
Tel. 06124 / 7082-34
Mobil: 0175 / 3715608
Email: michael.buesgen@diakonie-rt.demichael.buesgen@diakonie-rt.de

Mittwochs, 10-12.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
„Haus Pestalozzi“
Pestalozzistraße 7
65307 Bad Schwalbach

Region Idsteiner Land

Olaf Löhmer
Tel. 06126 / 95370-51
Mobil: 0175 / 3781815
olaf.loehmer@diakonie-rt.de

Montags, 10-12.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
Haus der Kirche und Diakonie
Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1
65510 Idstein

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